PCO-Syndrom Willkkommen PCO-Syndrom Überblick PCO-Syndrom Ursachen PCO-Syndrom Beschwerden PCO-Syndrom Diagnose PCO-Syndrom Behandlung PCO-Syndrom Forschung PCO-Syndrom Kontakt

Forschung | PCO-Syndrom

Man geht heute davon aus, dass die Enststehung des PCOS multifaktorieller Natur ist, d.h., dass eine Interaktion zwischen Umweltfaktoren (Ernährung) mit einer Gruppe von Schlüsselgenen zur inividuellen Ausprägung des "Syndroms der chronischen hyperandrogenämischen Anovulation" führt. In diesem Zusammenhang hat in den letzten Jahren die Polymorphismenforschung - wie auch in vielen anderen Fächern - zunehmend an Bedeutung gewonnen. Dabei liegen beispielsweise bereits Ergebnisse für SNPs (single nucleotide polymorphism) im Bereich der Gene des Insulinrezeptors (VNTR), des FSH-Rezeptors, der Aromatase und der 11a-Hydroxylase vor.

Die Arbeitsgruppe um Univ.-Prof. Dr. Lukas Hefler an der Universitätsklinik für Frauenheilkunde Wien hat sich in den letzten Jahren mit der Verbesserung der Diagnose und Therapie des PCO-Syndroms beschäftigt. Insbesondere wurden die genetische Grundlage und die unterschiedlichen Manifestationen des PCO-Syndroms erforscht. In ersten Forschungsergebnissen zeigten sich Polymorphismen im Bereich der Gene für die Matrix-Metalloproteinase -1 (MMP1) und Interleukin 1-alpha (IL1A) signifikant mit dem Vorliegen eines PCOS assoziiert. Der Interleukin 6 (IL6) Genpromoter-Polymorphismus war mit höherem BMI, mit erhöhten Serumtestosteronwerten und einer höheren Inzidenz eines OGTT korreliert. Anbei finden Sie eine Auswahl an rezenten Publikationen dieser Arbeitsgruppe.