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Diagnose / PCO-Syndrom

Das PCO-Syndrom ist ein vielschichtiges Zustandsbild mit verschiedenen krankheitsspezifischen Symptomen. Die diagnostischen Kriterien für das PCO-Syndrom haben sich in den letzten Jahren gewandelt. Derzeit müssen folgende Kriterien vorliegen, um die Diagnose eines PCO-Syndroms zu sichern: zwei der drei folgenden Kriterien müssen erfüllt sein.

  1. Menstruationsstörungen (zu seltene oder völliges Ausbleiben der Regelblutung, bedingt durch einen zu seltenen oder gar keinen Eisprung):
    Zyklusstörungen beginnen üblicherweise in der Pubertät, der Zeitpunkt der ersten Regelblutung kann verzögert sein. Die Zyklusstörungen äußern sich in einer zu seltenen Regelblutung, d.h. weniger als 6-8 Regelblutungen im Jahr oder ein völliges Ausbleiben der Regelblutung für mindestens 3 Monate. Zusätzlich zu diesen Menstruations-Irregularitäten haben Frauen mit PCO-Syndrom üblicherweise keinen Eisprung, was zu besonders starken Blutungen und zu einem unkontrollierten Wachstum der Gebärmutterschleimhaut (Endometriumhyperplasie, Endometriumkarzinom) führen kann.
  2. Polycystische Ovarien im Ultraschall (kleine Zysten im Bereich der Eierstöcke)  
  3. Klinisch (verstärkte Körperbehaarung) oder laborchemische Zeichen einer Hyperandrogenämie (erhöhte männliche Geschlechtshormone im Blut) nach Ausschluss:
    Die meisten Frauen mit PCO-Syndrom haben Symptome von erhöhten männlichen Geschlechtshormonen im Blut (Hyperandrogenämie). Entweder lässt sich dies bei einer Blutabnahme feststellen oder es zeigen sich klinische Symptome wie z.B. Hirsutismus (verstärke Körperbeharung), Akne oder Haarverlust nach männlichem Typ.

Die meisten Frauen mit PCO-Syndrom haben Symptome von erhöhten männlichen Geschlechtshormonen im Blut (Hyperandrogenämie). Entweder lässt sich dies bei einer Blutabnahme feststellen oder es zeigen sich klinische Symptome wie z.B. Hirsutismus (verstärke Körperbeharung), Akne oder Haarverlust nach männlichem Typ.

Differentialdiagnose

Die Diagnose PCO-Syndrom ist eine Ausschlussdiagnose, d.h. es müssen alle ähnlichen Krankeitsbilder, die mit Zyklusstörungen und Hyperandrogenämie einhergehen, ausgeschlossen werden, bevor ein PCO-Syndrom als gesichert anzunehmen ist. Diese Ursachen können z.B. eine nicht klassische kongenitale adrenale Hyperplasie oder andere Eierstock- oder Nebennierentumore darstellen.