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PCO-Syndrom | Therapien im Überblick

Die derzeit praktizierten therapeutischen Ansätze in der Behandlung von Patientinnen mit PCO-Syndrom richten sich vornehmlich nach der bestehenden klinischen Symptomatik. Ist der Hirsutisumus oder die Zyklusstörung das führende klinische Merkmal und das Hauptproblem der Patientin, wird bislang eine Anti-Babypille eingesetzt. Zur Verhinderung einer Verdickung der Gebärmutterschleimhaut (Endometriumhyperplasie) sollte eine zyklische Östrogen- bzw. Gelbkörperhormongabe erfolgen.

In Einzelfällen können niedrigdosierte Kortisonpräparate zur Hemmung der Produktion von männlichen Geschlechtshormonen in der Nebenniere genutzt werden. Bei Fettleibigkeit sollte als erstes therapeutisches Ziel eine Gewichtsreduktion angestrebt werden. Mehrere wissenschaftliche Untersuchungen zeigen eine Verbesserung der reproduktiven (Kinderwunsch) und metabolischen (Diabetes, Bluthochdruck) Parameter bei Patientinnen mit PCO-Syndrom schon bei einer mittleren Abnahme des Körpergewichts zwischen 2 und 5%. Ist der unerfüllte Kinderwunsch das Hauptproblem, erfolgt zumeist nach Gewichtsabnahme eine Auslösung des Eisprungs mit Clomiphen. Weiters sollte nach internationalen Empfehlungen vorerst der Wirkstoff Metformin (Glucophage) zur Verbesserung der Insulinresistenz eingesetzt werden.